Marketing Report
ADAC investiert in zusätzlichen Ambulanzjet

ADAC investiert in zusätzlichen Ambulanzjet

Die ADAC SE baut ihre Kapazitäten für medizinische Rücktransporte aus und hat über ihre Tochtergesellschaft Aero-Dienst GmbH einen zweiten fabrikneuen Challenger 650 von Bombardier Defense bestellt. Das Flugzeug soll ab 2027 weltweit für den Transport von ADAC-Versicherten eingesetzt werden.

Der Vertrag wurde auf der Internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin unterzeichnet. Der in Kanada produzierte Jet wird vor seiner Indienststellung bei Aero-Dienst in Nürnberg speziell als Ambulanzflugzeug ausgestattet. Bereits Ende 2026 soll der erste Challenger 650 in Betrieb gehen.

Ausbau der Kapazitäten für Krankenrücktransporte

Mit der Bestellung erweitert die ADAC SE ihre bestehende Ambulanzflotte. Ziel ist es, die Verfügbarkeit und Flexibilität bei medizinisch notwendigen Rücktransporten nach Deutschland langfristig sicherzustellen.

Marc Kottmann, Schadenvorstand der ADAC Versicherung AG: „Die Bestellung des zweiten Challenger 650 ist ein strategischer Schritt, um die Leistungsfähigkeit unseres Ambulanz-Services nachhaltig zu sichern und unsere Servicequalität für ADAC-Mitglieder und Versicherte langfristig auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Wir investieren damit konsequent in Sicherheit, Verlässlichkeit und medizinische Qualität – also in das, was unsere Mitglieder im Ernstfall erwarten."

Eigene Ambulanzjet-Flotte seit Jahrzehnten im Einsatz

Die ADAC Versicherung AG betreibt nach Unternehmensangaben als einzige Versicherung in Deutschland eine eigene Flotte von Ambulanzjets unter eigener Marke. Der ADAC-Ambulanz-Service organisiert bereits seit 1973 Krankenrücktransporte.

Im Jahr 2025 wurden mit den derzeit vier Ambulanzjets der Aero-Dienst GmbH rund 1.000 Patienten transportiert. Mit dem zusätzlichen Flugzeug soll die Flotte auf steigende Anforderungen im Bereich internationaler Patiententransporte vorbereitet werden.

Challenger 650 für Langstreckeneinsätze ausgelegt

Der Bombardier Challenger 650 verfügt über Kurzstart- und Kurzlandeeigenschaften und eignet sich damit für Einsätze an unterschiedlichsten Flughäfen. Die Kabine bietet Platz für bis zu vier liegend transportierte Patienten sowie für intensivmedizinische Ausrüstung.

Mit einer Reichweite von mehr als 7.400 Kilometern kann das Flugzeug auch Rücktransporte aus Nordamerika und Asien ohne Zwischenlandung durchführen. Die breite Kabinentür erleichtert zudem den Patiententransport und die medizinische Versorgung an Bord.

www.adac.de

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