EU fördert ELLS mit 7,2 Millionen Euro
Die Universität Hohenheim ist künftig Teil einer European University. Die Europäische Kommission fördert die EuroLeague of Life Sciences Universities (ELLS) im Rahmen der European Universities Initiative in den kommenden zwei Jahren mit knapp 7,2 Millionen Euro. Damit erhält die Allianz zusätzliche Mittel für den Ausbau ihrer Zusammenarbeit im Studium, in der Forschung und in der Lehre.
Die ELLS-Allianz besteht seit 25 Jahren und vereint elf Hochschulen aus Europa mit Schwerpunkt auf den Lebenswissenschaften. Im Mittelpunkt stehen Themen wie nachhaltige Ernährungssysteme, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Umwelt und natürliche Ressourcen.
EU-Förderung stärkt europäische Hochschulallianz
Mit der Förderung will die Europäische Union die Zusammenarbeit zwischen europäischen Hochschulen vertiefen. Ziel der European Universities Initiative ist es, Mobilität, gemeinsame Studienangebote und innovative Lehrformate auszubauen sowie den europäischen Bildungsraum zu stärken.
Maria Knutson Wedel, Vice-Chancellor der Swedish University of Agricultural Sciences: „Während wir die Zukunft von ELLS gestalten, bleibt unser Auftrag eindeutig: Wir wollen hervorragende Lernbedingungen für die Changemaker von morgen schaffen."
Mehr Möglichkeiten für Studierende und Forschende
Für Studierende der Universität Hohenheim eröffnet die Mitgliedschaft zusätzliche Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte, gemeinsame Lehrveranstaltungen und den Aufbau internationaler Netzwerke. Forschende, Lehrende und weitere Beschäftigte profitieren von einer engeren Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Innovation.
Prof. Dr. Christoph Schneider, Rektor der Universität Hohenheim und Vorsitzender von ELLS: „Seit 2001 hat sich ELLS von einem Netzwerk zu einer starken Allianz entwickelt. Die Zusammenarbeit hat zahlreiche neue Möglichkeiten eröffnet, den wissenschaftlichen Austausch intensiviert und die Exzellenz der Lebenswissenschaften in Europa gestärkt."
Netzwerk aus elf europäischen Hochschulen
Der Verbund umfasst elf Universitäten aus Österreich, Schweden, Deutschland, den Niederlanden, Tschechien, Polen, Norwegen, Estland, Frankreich, Spanien und Italien. Zum gemeinsamen Angebot gehören zehn Masterstudiengänge, 15 Summer Schools pro Jahr sowie die Scientific Student Conference, an der seit 2009 jährlich mehr als 300 Studierende teilnehmen.
Mit der Aufnahme in die European Universities Initiative will ELLS die internationale Zusammenarbeit in den Lebenswissenschaften weiter ausbauen und gemeinsame Lösungen für Herausforderungen in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit entwickeln.



