GLS Bank vertreibt neue Anleihe für die Energiewende
Die GLS Energie AG (EAG) legt den Green Bond mit einem Volumen von 15 Millionen Euro und einer Laufzeit von sieben Jahren auf. Das Wertpapier wird mit jährlich 5 Prozent verzinst. Mit dem Geld will sich die EAG an weiteren Wind- und Solarparks beteiligen, aber auch selbst neue Projekte auf unerschlossenen Flächen entwickeln. Das Repowering bestehender Standorte ist ein Schwerpunkt des Projekts. Dabei werden ältere Anlagen durch leistungsstärkere ersetzt.
Der Anteil der Erneuerbaren Energien in Deutschland am Gesamtenergieverbrauch hat 2023 mit 21,6 Prozent einen Höchststand erreicht.
EAG-Vorstand Jakob Müller, sagt: „Um der Klimakrise erfolgreich entgegenzuwirken und eine nachhaltige Energieversorgung zu sichern, ist weiteres Engagement entscheidend.“ Das Potenzial von Windkraft und Solarenergie sei noch lange nicht ausgeschöpft – und das Interesse der Anleger*innen hoch.
Energiemarkt umweltverträglich und bürgernah gestalten
Der Vertriebsstart des „GLS Energie AG Green Bond 2025“ erfolgte am 29. Januar 2025. Die Inhaberschuldverschreibung wird entsprechend den Green Bond Principles (GBP) der International Capital Market Association (ICMA) als Green Bond angeboten. So stellt die GLS Energie AG sicher, dass 100 Prozent der Emissionserlöse in nachhaltige Projekte fließen.
GLS Bank und EAG verfolgen das Ziel, den Energiemarkt umweltverträglich und bürgernah zu gestalten. 1988 finanzierte die GLS Bank eines der ersten Windräder Deutschlands. 1996 folgte der Erwerb eines Stromnetzes zusammen mit den Bürgern in Schönau im Schwarzwald. Im Jahr 2003 entstand die EAG, die als hundertprozentige Tochter der GLS Bank zahlreiche Wind- und Solarparks betreibt.
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Über die GLS Bank
Die GLS Bank wurde 1974 in Bochum gegründet. Mit rund 366.000 Kund*innen ist sie die älteste und größte nachhaltige Bank Deutschlands. Die Bank finanziert nur sozial-ökologische Projekte und Unternehmen. Die Einlagen der Gemeinschaft fließen in Kredite für Erneuerbare Energien, Ernährung, nachhaltige Wirtschaft, Wohnen, Bildung und Kultur sowie Soziales und Gesundheit.



