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PEUGEOT TotalEnergies gewinnt vor Le Mans

PEUGEOT TotalEnergies gewinnt vor Le Mans

Team PEUGEOT TotalEnergies hat beim 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps die ersten Punkte der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft 2026 eingefahren. Trotz des Ausfalls des von der Pole-Position gestarteten PEUGEOT 9X8 #94 sicherte sich das Team mit dem siebten Platz des 93-Fahrzeugs ein wichtiges Ergebnis vor den 24 Stunden von Le Mans.

Vor 101.608 Zuschauern startete Loïc Duval im PEUGEOT 9X8 #94 von der Pole-Position und behauptete die Führung in der Anfangsphase des Rennens. Nach einem starken Doppelstint übergab er das Fahrzeug an Théo Pourchaire, der die Position in der Spitzengruppe halten konnte.

Starker Auftritt endet vorzeitig

Das Rennen der #94 nahm jedoch kurz nach einem Fahrerwechsel eine Wendung. Malthe Jakobsen kollidierte in Les Combes mit einem querstehenden GT3-Fahrzeug und musste das Rennen aufgeben. Der Schaden am Fahrzeug war zu groß für eine Fortsetzung.

Parallel dazu arbeitete sich der PEUGEOT 9X8 #93 nach einem fehlerfreien Start von Paul Di Resta schrittweise nach vorne. Nach mehreren Boxenstopps und einem Doppelstint von Nick Cassidy lag das Fahrzeug zunächst außerhalb der Punkteränge.

In der Schlussphase nutzte Stoffel Vandoorne mehrere Zwischenfälle im Feld und fuhr vor heimischem Publikum die schnellste Rennrunde in 2:04,177 Minuten. Damit brachte er den PEUGEOT 9X8 #93 auf Rang sieben ins Ziel.

Fokus richtet sich auf Le Mans

Mit den ersten Saisonpunkten richtet Team PEUGEOT TotalEnergies den Blick nun auf die 24 Stunden von Le Mans. Für PEUGEOT hat das diesjährige Rennen besondere Bedeutung: Der Hersteller feiert das hundertjährige Jubiläum seiner ersten Teilnahme an dem Langstreckenklassiker.

Der offizielle Testtag findet am 7. Juni statt, bevor in der darauffolgenden Woche die freien Trainings und das Qualifying beginnen. Das Rennen startet am 13. Juni um 16 Uhr.

Emmanuel Esnault, Teamchef PEUGEOT TotalEnergies: „Wir gehen mit gemischten Gefühlen aus diesem Wochenende: einerseits mit der Pole-Position am Samstag und einem starken Rennstart der #94 bei gutem Tempo, andererseits aber auch mit großer Enttäuschung, da ein Platz unter den Top 5 in Reichweite lag. Mit der #93 belegten wir Platz 7 und fuhren zugleich die schnellste Rennrunde. Der Fokus liegt nun auf Le Mans, bis dahin ist jedoch noch einiges zu tun.“

Fahrer sehen Fortschritte für Le Mans

Malthe Jakobsen: „Ich bin sehr, sehr enttäuscht und es tut mir leid für das Team. Ein GT ist vor mir in Kurve 5 ins Schleudern geraten, und ich konnte dem Zusammenstoß nicht ausweichen. Ich war auf meiner Auslaufrunde mit kalten Reifen unterwegs und hatte keine Alternative. Der Aufprall war ziemlich heftig und der Schaden war zu groß, um weiterzufahren. Ein frustrierender Tag.“

Théo Pourchaire: „Wir sind bis zum Ende meines Doppelstints ein starkes Rennen gefahren und lagen zwei Stunden vor Schluss unter den Top 5. Leider konnte Malthe dem GT, der ihm den Weg versperrte, nicht ausweichen. Aber dafür kann man ihm keinen Vorwurf machen. Positiv ist, dass die Ingenieure und Mechaniker den Wagen über das Wochenende deutlich verbessert haben, was für Le Mans ermutigend ist.“

Loïc Duval: „Nach Malthes Pole-Position wussten wir nicht wirklich, wie der Start des Rennens verlaufen würde. Ich habe einen sauberen Doppelstint absolviert, wir lagen etwa vier Sekunden hinter dem Führenden. Das hat uns sehr gefreut. Théo hat die Leistung vor Malthes unglücklichem Zwischenfall gehalten. So ist das eben im Rennsport.“

Paul Di Resta: „Es war schwierig, mit all den Safety Cars und dem Chaos auf der Strecke um Punkte zu fahren, aber wir haben unser Ziel mit Platz 7 dennoch erreicht. Wir konzentrieren uns bereits auf Le Mans.“

Nick Cassidy: „Nach einem für mich schwierigen Rennen in Imola bin ich froh, dass ich einen starken Doppelstint gefahren bin. Ich habe mich im Wagen wohlgefühlt – eine wertvolle Erfahrung im Vorfeld von Le Mans.“

Stoffel Vandoorne: „Wir haben unsere ersten Punkte der Saison geholt, das ist also gar nicht so schlecht. Insgesamt war es ein hartes Rennen. Im dichten Verkehr konnten wir unser Tempo nur schwer zeigen. Im letzten Teil, bei kühleren Temperaturen, wurde das Fahrzeug leistungsfähiger und reagierte besser, was mir ermöglichte, bei meinem Heimrennen die schnellste Runde zu fahren.“

www.peugeot-sport.com

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